18.12.2015

Fazit zur Mitgliederversammlung des SFCV

Auf der Mitgliederversammlung des Schalker Fan-Club Verbands am Donnerstag (17.12.) stellte der SFCV den Anwesenden ein Konzept vor, das mit inhaltlichen und personellen Konsequenzen eine Neuausrichtung des SFCV ermöglichen soll.

Der FC Schalke 04 hat das vom SFCV selbst erarbeitete Konzept bekanntlich begrüßt und bedauert daher, dass von der Mitgliederversammlung keine Beschlussfassung herbeigeführt wurde, sondern das wichtige Thema ohne jegliches Ergebnis blieb.

Der Club akzeptiert selbstverständlich jede Entscheidung der SFCV-Mitgliederversammlung. Allerdings muss sich der FC Schalke 04 in Sachen Fanbetreuung auch einen übergeordneten Blick bewahren.

Für Schalke ist und bleibt die Fanclubkultur ein hohes Gut, daher stellt der Club auch zukünftig sicher, dass die Zuteilung des Kontingents an Karten für die Heim- und Auswärtsspiele des FC Schalke 04 für die Fanclubs weiterhin in enger Zusammenarbeit mit den Kartenausschüssen in den Bezirken erfolgt.

Der Verein erwartet kurzfristig Entscheidungen in den angekündigten Personal- und Strukturangelegenheiten des SFCV, die auch den Interessen des Hauptvereins Rechnung tragen. Der FC Schalke 04 hat hierzu seine Vorstellungen klar geäußert. Die Entscheidungen selber haben die Gremien des SFCV zu treffen. Insofern ist bis zu diesen Beschlüssen des SFCV die Mitarbeit des Vereins im Aufsichtsrat durch Peter Peters nicht mehr erforderlich. Einen Nachfolger für seinen Platz im Aufsichtsrat gibt der Verein in Kürze bekannt.

Die Einheit der Fanszene ist ein hohes Gut, nicht nur für den FC Schalke 04, sondern für alle Beteiligten. Die Mitgliederversammlung des SFCV hat gezeigt, dass diese Einigkeit nicht gegeben ist und zu viel Unstimmigkeit herrscht. Der offen ausgetragene Streit innerhalb des SFCV muss zielführend beendet und die Einheit der Fanszene wieder angestrebt werden. Dazu werden sicher Kompromisse notwendig sein, und zwar auf allen Seiten - zum Nutzen von Schalke.