16.07.2017

Bastian Oczipka: Neue Herausforderung reizt mich

Erstes Interview als Knappe: Bastian Oczipka hat sich am Sonntag (16.7.) vor dem Abflug nach China mit schalke04.de getroffen. Dabei sprach der Linksverteidiger über seinen Wechsel, seine Ziele, die Reise ins Reich der Mitte und seinen ehemaligen Nachbarn Gerald Asamoah.

Bastian Oczipka, herzlich willkommen auf Schalke. Blau und Weiß steht dir!

Vielen Dank. Noch ist es etwas ungewohnt, aber die Farben gefallen mir sehr gut.

Du warst in den vergangenen fünf Jahren unumstrittener Stammspieler in Frankfurt. Weshalb hast du dich nun für einen Wechsel zum FC Schalke 04 entschieden?

Ich habe in den vergangenen Wochen sehr gute Gespräche mit Christian Heidel und Domenico Tedesco geführt. Sie haben mir erklärt, was sie auf Schalke vorhaben. Zudem hat mir der Trainer seine Spielphilosophie erklärt und gesagt, dass ich gut in sein Konzept passe. Sowhl beim Manager als auch beim Coach habe ich eine sehr große Vorfreude auf die neue Saison verspürt. Der Abschied aus Frankfurt fällt mir allerdings nicht leicht. Ich hatte bei der Eintracht eine tolle Zeit. Aber mich hat die neue Herausforderung gereizt. Schalke ist schließlich ein Topclub in der Bundesliga.

Trainer und Manager haben mich in den Gesprächen überzeugt.

Bastian Oczipka

Beim Testspiel in Paderborn warst du bereits vor Ort. Wie war dein Eindruck von deinen neuen Mitspielern?

Ich habe die Truppe kurz begrüßt. Das richtige Kennenlernen wird dann in China stattfinden. Die meisten Spieler kenne ich bereits, da man sich in der Bundesliga immer mal wieder über den Weg gelaufen ist.

Welche Ziele hast du dir gesteckt?

Ich möchte mithelfen, dass der Verein nach dem durchwachsenen Jahr in der neuen Saison wieder seine Ziele erreicht. Die Motivation bei mir ist riesengroß.

Momentan sammelst du fleißig Meilen. Trainingslager mit der Eintracht in den USA, nun die Reise mit deinem neuen Club nach China. Hast du Probleme mit der Zeitumstellung?

Ein bisschen Jetlag habe ich schon. Zuletzt war ich morgens immer um 6 Uhr hellwach. Das ist eigentlich nicht meine typische Zeit (lacht). Aber ich werde damit schon klarkommen.

Mit welchen Erwartungen reist du nach China?

Ich freue mich riesig auf das erste Training mit meinem neuen Team. Die beiden Testspiele gegen Besiktas Istanbul und Inter Mailand finde ich ebenfalls sehr interessant. Zum Glück hat es so schnell mit dem Visum für China geklappt.

Auf Schalke triffst du auch auf deinen ehemaligen Nachbarn aus deiner Zeit beim FC St. Pauli …

Das stimmt. Gerald Asamoah hat damals zwei Häuser weiter gewohnt. Häufig sind wir deshalb auch zusammen zum Training gefahren. Es hat Spaß gemacht, mit Asa zusammen zu spielen. Ich denke, während des Aufenthalts in China werden wir die Zeit finden, um mal wieder zu quatschen.